CeBIT 2009

Letzte Woche Donnerstag waren wir auf der CeBIT und haben dadurch endlich mal etwas für unsere Studiengebühren gesehen. Normalerweise werden ja standardmäßig alle Vorschläge abgelehnt und die BA gönnt sich einfach ein paar Sachen für sich selbst – Sekretärinnen, feuern im Winter den Ofen damit, … Das tolle ist, dass man als Student nicht mal mitbekommt, was mit dem Geld passiert und eigentlich kein wirkliches Mitspracherecht hat, was mit dem Geld gemacht werden soll. Wir bezahlen kräftig und dürfen nicht sagen, was mit dem Geld geschehen soll. Aber ich will hier ja keinen Hetzbeitrag gegen die BA und ihre Methoden schreiben. Das würde den Rahmen sprengen. Das mache ich dann ein ander Mal.

Jedenfalls sind wir früh morgens um 6 Uhr losgefahren. Unser Bus hatte keine Toilette, was natürlich ein Spaß war (Hallo, Peter!). Auf der Hinfahrt fiel das noch gar nicht auf, aber auf der Rückfahrt haben ein paar Leute Bier getrunken und hatten dann einen gewissen Druck auf der Blase (gell, Ansgar :-) ). Vorsorglich haben wir dann eine Plastikflasche aufgeschnitten, falls unsere Busfahrer nicht anhalten können, wenn jemand dringendst seine Notdurft verrichten muss. Nach 7 Stunden Fahrt sind wir auf der Messe angekommen, konnten dann 4 Stunden in den ganzen Hallen rumlümmeln und haben uns dann wieder auf den Heimweg gemacht.

Die Highlights waren sich die Heise Krypto Kampagne (keine Kommentare, Hannes), die CaCERT-Leute, die mich endlich assured haben (danke, jetzt läuft mein SSL-Zertifikat endlich nicht mehr nach einem halben Jahr ab, sondern erst nach zwei Jahren), die Leute vom BMI (oder BSI. Dieses Ministerium eben, das in fast jeder Halle einen Stand hatte), die mich über den ePerso (EPA) aufgeklärt haben – insbesondere über die Sicherheitsvorkehrungen, die das unbefugte Auslesen der Informationen auf dem RFID-Chip verhindern soll. Mein persönlicher Favorit war jedoch der Neuseeland-Stand. Ein netter schweizer Neuseeländer hat uns über Auslandspraktikas und Immigration in Neuseeland informiert und ich muss zugeben, dass sich das alles schon sehr verlockend anhört. Sollte das mit dem Arbeiten ab Oktober nichts werden, dann ziehe ich das ernsthaft in Betracht. Der nette Herr fand uns alle wohl auch ne ziemlich coole Truppe und hat uns USB-Sticks, Schlüsselbänder und Neuseeland-Anstecker geschenkt. Der IBM-Stand war sicherlich der größte, den ich gesehen habe und auch der schönste – die Visualisierung einer Computing Cloud hat mir das ganze Konzept endlich verständlich gemacht.

Die Bundesagentur für Arbeit sucht auch nach Informatikern, die Telekomiker auch, die Russen auch, die Serben mit dem definitiv coolsten Faltblatt der Welt leider nicht. Man könnte denken, dass die Informatik von der Finanzkrise ziemlich unangetastet geblieben ist – bis jetzt.

Rundreise California

Beinahe hätte ich es vergessen – spät genug zum Vergessen bin ich ja schon dran – aber in der Galerie gibt es Bilder zu unserer Rundreise California: http://johker.ibutho.de/gallery/

Unsere Rundreise hat uns nach San Francisco (inkl. Alcatraz), Los Angeles (Venice Beach, Santa Monica Pier, Malibu Beach, Walk of Fame und Kodak Theater), San Diego (USS Midway und Besuch im Sea World), Las Vegas, Grand Canyon und Bryce Canyon geführt. An der Auflistung sieht man, dass wir nicht nur in California geblieben sind, sondern auch nach Nevada, Arizona und Utah gegangen sind – und es hat sich gelohnt ;-)

Zum Schluss möchte ich Shelbee aus Cedar City noch recht herzlich grüßen *Insider*

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