Der neue Server: Teil X Sonstiges

Der Entwurf zu diesem Beitrag ist schon fast ein Jahr alt. Ich will ihn nun endlich mal veröffentlichen in der Hoffnung, dass er einigen Leuten hilft und ihnen Arbeit abnimmt.

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In diesem Beitrag sind alle Dinge zusammengefasst, die thematisch nicht direkt zusammenpassen oder nicht direkt in einen einzigen Beitrag passen, da sie mehrere Themen streifen.

ssl-Zertifikat erstellen

Jetzt erstellen wir ein ssl-Zertifikat, welches wir bei cacert.org signieren lassen. Dies bietet einige Vorteile gegenüber dem Selbst-Signieren (self-signing). Leider ist das cacert.org Root-Zertifikat noch nicht in Firefox aufgenommen und somit erhält man immer diese lästige Warnung, wenn man eine cacert-zertifizierte Webseite aufruft, bis man deren Root-Zertifikat in Firefox importiert.
Am Besten geht man nach dieser Anleitung vor zum Erstellen eines Zertifikats: http://wiki.cacert.org/wiki/CSRGenerator. Danach verschiebt man den Private-Key nach “/etc/ssl/private” und den Public-Key nach “/etc/ssl/certs“. Nun kann man das Zertifikat z.B. in Apache verwenden, aber auch für den Mailserver, IMAP-/POP-Server, svn, … Sollte eine Applikation nicht auf den Private-Key zugreifen können, benötigt aber Zugriff darauf, so muss man den Benutzer unter der die Applikation läuft in die Gruppe “ssl-cert” aufnehmen (ACHTUNG: Dies könnte ein Sicherheitsrisiko darstellen!).

Diffie-Hellman-Code erzeugen

Dies wird z.B. für postfix gebraucht, aber auch für einige IMAP-Server, deshalb erzeugen wir hier diesen Code und speichern ihn unter “/etc/ssl/private/”:

openssl gendh -out /etc/ssl/private/dh_1024.pem -2 -rand /dev/urandom 1024
openssl gendh -out /etc/ssl/private/dh_512.pem -2 -rand /dev/urandom 512

SSL-vHost in apache erstellen

Um in apache einen SSL-vHost erstellen kann, muss man die Datei ports.conf unter “/etc/apache2” ändern und die folgende Zeilen hinzufügen/ergänzen:

<IfModule mod_ssl.c>
    # SSL name based virtual hosts are not yet supported, therefore no
    # NameVirtualHost statement here
    NameVirtualHost *:443
    Listen 443
</IfModule>

Danach können wie gehabt vHosts erstellt werden, mit dem Unterschied, dass die Zeile “” in “” geändert werden und folgende Zeilen hinzugefügt werden:

        SSLEngine on
        SSLCertificateFile /etc/ssl/certs/server.pem
        SSLCertificateKeyFile /etc/ssl/private/privatekey.pem
        SSLCipherSuite HIGH
        SSLProtocol all -SSLv2

Weiter unten stelle ich ein Skript vor, mit welchem man bequem vHosts (sowohl mit und ohne SSL) erstellen kann und automatisch von Port 80 auf Port 443 weiterleiten, wenn der vHost SSL unterstützt.

Quellen:
http://wiki.cacert.org/wiki/CSRGenerator
http://cacert.org/

sftp-Gastzugang

Oft möchte man Leuten einen Zuganz zu seinem Server verschaffen, damit man etwas in ein bestimmtes Verzeichnis hochladen, bzw. daraus herunterladen darf, aber nicht aus diesem Verzeichnis herausnavigieren darf und evtl. Schaden anrichten kann. Dies kann man mit openSSH 5.0 sehr einfach lösen, da es eingebaute chroot-Mechanismen hat. So kann man z.B. eine ganze Gruppe auf ihr Home-Laufwerk oder einen anderen Ordner beschränken oder aber auch nur einen einzigen Benutzer. Im Folgenden legen wir eine Gruppe “chrooted” an, welche auf ihr Home-Laufwerk beschränkt sein wird. Alle Home-Laufwerke dieser Gruppe werden standardmäßig unter “/home/chrooted” liegen. Für unseren Gastbenutzer legen wir darunter ein Verzeichnis “upload” an und ändern die Rechte entsprechend:

mkdir upload
chown <uploaduser>:users /home/chrooted/upload
chmod 775 /home/chrooted/upload

Will man Ordner außerhalb des Home-Laufwerks zugänglich machen, kann man diese mit “mount -o bind” temporär einbinden, bzw. über die “/etc/fstab” dauerhaft:

/pfad/zum/quellverzeichnis /pfad/zum/zielverzeichnis none rw,bind 0 0

Gruppe “chrooted” anlegen:

addgroup --system chrooted

Um einen Benutzer in die Gruppe “chrooted” aufzunehmen, führt man folgenden Befehl aus:

adduser <uploaduser> chrooted

Danach muss man die sshd_config anpassen, bzw. erweitern:

#Subsystem sftp /usr/lib/openssh/sftp-server
Subsystem sftp internal-sftp
 
Match group chrooted
        # chroot all users of these group to their homes
        # %h will be substituted by the user's home
        # %u will be substituted with the user's user name
        ChrootDirectory %h
        AllowTcpForwarding no
        ForceCommand internal-sftp

Wichtig ist, dass das Home-Verzeichnis des Benutzers root gehören muss (“chown root: /pfad/zu/home”). Die Unterordner sollten dann wieder dem Benutzer gehören, damit das ganze auch Sinn macht und er Dateien hoch-/runterladen kann. In unserem Beispiel bedeutet das, dass “/home/chrooted” root gehören muss und “/home/chrooted/upload” dem .
Zusätzlich kann man nun noch unter “/etc/passwd” die Standardkonsole des auf “/bin/false” setzen, denn der Benutzer darf sich nur via sftp anmelden und nicht über die Konsole:

<uploaduser>:x:1666:1666:Guest upload-account,,,:/home/chrooted:/bin/false

Quellen:
http://binblog.wordpress.com/2008/04/06/openssh-chrooted-sftp-eg-for-webhosting/
http://www.debian-administration.org/articles/590

Tauschverzeichnis anlegen

Da alle Konsolenbenutzer auch Mitglied in der Gruppe “users” sind, ist es ein leichtes ein Tausch-Verzeichnis unter “/home/shared” anzulegen. Darunter legen wir – der Benutzerfreundlichkeit zuliebe – einen Symlink nach “/home/chrooted/upload” an (siehe vorheriges Kapitel):

mkdir /home/shared
chown root:users /home/shared
chmod 775 /home/shared
ln -s /home/chrooted/upload upload

Nun können sich alle Konsolenbenutzer über dieses Verzeichnis austauschen und auf die Dateien des Gast-Accounts zugreifen, welche für ihn bereitstellen bzw. je nach Rechten auch welche löschen.

vHosts-Skript

Um einem die Arbeit etwas zu erleichtern habe ich schnell ein kleines bash-Skript runtergehackt, mit welchem man bequem vHosts unter apache2 anlegen kann. Ist man nach Der neue Server: Teil 4 apache vorgegangen, so müssen im Skript normalerweise keine Änderungen vorgenommen werden, anderfalls braucht das Skript evtl. ein paar Anpassungen.

Hier das Skript:

createVhost.sh:

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#!/bin/bash
 
# createVhost.sh - Creates an Apache2 vHost configuration
#
# Copyright (C) 2009 johker
#
# This program is free software; you can redistribute it and/or modify it under the terms of the GNU General Public License v2 as published by the Free Software Foundation
#
# This program is distributed in the hope that it will be useful, but WITHOUT ANY WARRANTY; without even the implied warranty of MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE. See the GNU General Public License v2 for more details.
 
 
### CHANGE ME! ###
 
WWW_ROOT="/var/www"
SITES_ROOT="/etc/apache2/sites-available"
 
CHANGE_PHP_INI="no"
 
EXAMPLE_ROOT="$WWW_ROOT/example"
SITES_EXAMPLE="$SITES_ROOT/example"
SITES_EXAMPLE_SSL="$SITES_EXAMPLE-ssl"
 
SSL_PRIV_DEFAULT="/etc/ssl/private/privatekey.pem"
SSL_PUB_DEFAULT="/etc/ssl/certs/publickey.pem"
 
PHP_INI_TEMPLATE="/etc/php5/cgi/php.ini"
 
### END CHANGE ME! ###
 
#############################################################
########## DO NOT CHANGE ANYTHING BELOW THIS LINE! ##########
#############################################################
 
# Make sure only root can run our script
if [ "$(id -u)" != "0" ]; then
	echo "ERROR: This script must be run as root!" 1>&2
	exit 1
fi
 
# Query the user for some details
read -p "Domain name: " SRV_NAME
read -p "Domain aliases (leave blank if no aliases available, separated by blank): " SRV_ALIAS
read -p "Admin e-mail address: " SRV_ADMIN
read -p "vHost owner (system user): " USER
read -p  "Use SSL (yes/no)[no]: " SSL
if [ -z $SSL ]; then
	# set default value
	SSL="no"
fi
 
if [ $SSL == "yes" ]; then
	read -p "SSL private key[$SSL_PRIV_DEFAULT]: " CERT_PRIV
	read -p "SSL public key[$SSL_PUB_DEFAULT]: " CERT_PUB
	if [ -z $CERT_PRIV ]; then
		# set default value
		CERT_PRIV=$SSL_PRIV_DEFAULT
	fi
	if [ -z $CERT_PUB ]; then
		# set default value
		CERT_PUB=$SSL_PUB_DEFAULT
	fi
fi
 
VHOST_ROOT="$WWW_ROOT/$SRV_NAME"
DOC_ROOT="$VHOST_ROOT/docs"
CONF_ROOT="$VHOST_ROOT/conf"
LOG_ROOT="$VHOST_ROOT/logs"
TMP_ROOT="$VHOST_ROOT/tmp"
 
PHP_FCGI="$CONF_ROOT/php-fcgi.conf"
PHP_INI="$CONF_ROOT/php.ini"
 
VHOST_CONF="$SITES_ROOT/$SRV_NAME"
 
# GROUP equals USER
GROUP=$USER
 
function changeFcgiConfig {
	# adjust fcgi config
	sed "s!{SRV_NAME}!$SRV_NAME!g" -i $PHP_FCGI
	# ... php.ini
	if [ $CHANGE_PHP_INI == "yes" ]; then
		sed "s!;upload_tmp_dir =!upload_tmp_dir = $TMP_ROOT!g" -i $PHP_INI
		sed "s!;open_basedir =!open_basedir = $DOC_ROOT:$TMP_ROOT!g" -i $PHP_INI
		sed "s!;session.save_path = /var/lib/php5!session.save_path = $TMP_ROOT!g" -i $PHP_INI
	fi
}
 
function createDirs {
	# create the directory structure
 
	cp -R $EXAMPLE_ROOT $VHOST_ROOT
 
	if [ $CHANGE_PHP_INI == "yes" ]; then
		# don't put a symlink to php.ini in $CONF_ROOT, but copy it there
		rm $CONF_ROOT/php.ini
		cp $PHP_INI_TEMPLATE $CONF_ROOT
	fi
 
	changeFcgiConfig
 
	chown $USER:$GROUP -R $VHOST_ROOT
 
	chattr +i $CONF_ROOT/php-fcgi.conf
	# as $CONF_ROOT/php.ini is just a symlink most of the time, chattr will usually fail
	chattr +i $CONF_ROOT/php.ini 2> /dev/null
}
 
function createApacheConfig {
	# now let's adjust the apache vHost-configuration
	if [ $SSL == "yes" ]; then
		cp $SITES_EXAMPLE_SSL $VHOST_CONF
	else
		cp $SITES_EXAMPLE $VHOST_CONF
	fi
 
	# now do sed operations on $VHOST_CONF
	sed "s!{SRV_NAME}!$SRV_NAME!g" -i $VHOST_CONF
	if [ -z "$SRV_ALIAS" ]; then
		sed "s!{SRV_ALIAS}!!g" -i $VHOST_CONF
	else
		sed "s!{SRV_ALIAS}!$SRV_ALIAS!g" -i $VHOST_CONF
		sed "s!#	ServerAlias!	ServerAlias!g" -i $VHOST_CONF
	fi
	sed "s!{SRV_ADMIN}!$SRV_ADMIN!g" -i $VHOST_CONF
	sed "s!{USER}!$USER!g" -i $VHOST_CONF
	sed "s!{GROUP}!$GROUP!g" -i $VHOST_CONF
 
	sed "s!{DOC_ROOT}!$DOC_ROOT!g" -i $VHOST_CONF
	sed "s!{CONF_ROOT}!$CONF_ROOT!g" -i $VHOST_CONF
	sed "s!{LOG_ROOT}!$LOG_ROOT!g" -i $VHOST_CONF
 
	if [ $SSL == "yes" ]; then
		sed "s!{CERT_PUB}!$CERT_PUB!g" -i $VHOST_CONF
		sed "s!{CERT_PRIV}!$CERT_PRIV!g" -i $VHOST_CONF
	fi
}
 
createDirs
createApacheConfig
 
exit 0

Die dazugehörenden Ordnerstruktur unter “/var/www/example“:

mkdir /var/www/example
mkdir /var/www/example/conf
mkdir /var/www/example/docs
mkdir /var/www/example/tmp
mkdir /var/www/example/logs
touch /var/www/example/logs/access.log
touch /var/www/example/logs/error.log
ln -s /etc/php5/cgi/php.ini /var/www/example/conf/php.ini

Hier noch die Datei “php-fcgi.conf“, welche nach “/var/www/example/conf/” gehört:

php-fcgi.conf:

#!/bin/sh
PHPRC="/var/www/{SRV_NAME}/conf"
export PHPRC
PHP_FCGI_CHILDREN=3
export PHP_FCGI_CHILDREN
exec /usr/bin/php5-cgi

Dazu noch die vHost-configs “example”, sowie “example-ssl” unter /etc/apache2/sites-available”:

  • example:
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    <VirtualHost *:80>
            SuExecUserGroup {USER} {GROUP}
     
            ServerName {SRV_NAME}
    #	ServerAlias {SRV_ALIAS}
            ServerAdmin {SRV_ADMIN}
     
            DocumentRoot {DOC_ROOT}
            AddHandler fcgid-script .php
            <Directory {DOC_ROOT}>
                    FCGIWrapper {CONF_ROOT}/php-fcgi.conf .php
                    Options +SymLinksIfOwnerMatch +MultiViews +ExecCGI -Indexes
                    AllowOverride FileInfo AuthConfig
                    Order allow,deny
                    allow from all
            </Directory>
     
            ErrorLog {LOG_ROOT}/error.log
            CustomLog {LOG_ROOT}/access.log combined
            LogLevel warn
            ServerSignature Off
    </VirtualHost>
  • example-ssl:
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    <VirtualHost *:80>
            ServerName {SRV_NAME}
    #	ServerAlias {SRV_ALIAS}
            ServerAdmin {SRV_ADMIN}
     
    	<IfModule mod_ssl.c>
              RewriteEngine   on
    	  RewriteCond     %{SERVER_PORT} ^80$
              RewriteRule     ^(.*)$ https://%{SERVER_NAME}$1 [L,R]
     
    	  RewriteLog      {LOG_ROOT}/rewrite.log
              RewriteLogLevel 2
    	</IfModule>
     
            ErrorLog {LOG_ROOT}/error.log
            CustomLog {LOG_ROOT}/access.log combined
            LogLevel warn
     
            ServerSignature Off
    </VirtualHost>
     
    <VirtualHost *:443>
            SuExecUserGroup {USER} {GROUP}
     
            ServerName {SRV_NAME}
    #	ServerAlias {SRV_ALIAS}
            ServerAdmin {SRV_ADMIN}
     
            SSLEngine on
            SSLCertificateFile {CERT_PUB}
            SSLCertificateKeyFile {CERT_PRIV}
            SSLCipherSuite HIGH
            SSLProtocol all -SSLv2
     
            DocumentRoot {DOC_ROOT}
            AddHandler fcgid-script .php
            <Directory {DOC_ROOT}>
                    FCGIWrapper {CONF_ROOT}/php-fcgi.conf .php
                    Options +SymLinksIfOwnerMatch +MultiViews +ExecCGI -Indexes
                    AllowOverride FileInfo
                    Order allow,deny
                    allow from all
            </Directory>
     
            ErrorLog {LOG_ROOT}/error.log
            CustomLog {LOG_ROOT}/access.log combined
            LogLevel warn
     
            ServerSignature Off
    </VirtualHost>

Das Skript kann als Benutzer root ausgeführt werden. Es fragt nach ein paar Parametern (default-Werte stehen in eckigen Klammern und können durch Drücken der Eingabetaste übernommen werden) und erstellt dann den vHost und die dazugehörige Konfiguration. Nach Ausführen des Skripts muss der vHost noch mittels des “a2ensite“-Befehls aktiviert werden und die apache-Konfiguration muss neu eingelesen werden.

Der neue Server: Teil 5 postfix

Hier wird erklärt wie man postfix mit postgreSQL-Backend installiert, dovecot inkl. sieve konfiguriert, sowie postfixadmin einrichtet, um postfix bequem über ein Webinterface verwalten zu können.

Datenbank anlegen

Als Erstes legen wir einen Datenbankbenutzer inkl. Datenbank für postfix an:

su - postgres
psql template1
CREATE USER postfix WITH PASSWORD 'password';
CREATE DATABASE postfix WITH OWNER postfix ENCODING 'UNICODE';
\q

Verzeichnis anlegen

Später werden alle Mailboxen unter “/var/vmail/DOMAIN/BENUTZERNAME/maildir/” liegen, deshalb erstellen wir nun den Ordner “/var/vmail” und vergeben entsprechende Rechte. Die Einsortierung nach “/var/vmail/DOMAIN/BENUTZERNAME/maildir/” geschieht später über SQL-Queries automatisch.

useradd -r -u 150 -g mail -d /var/vmail -s /sbin/nologin -c 'Virtual mailbox' vmail
mkdir /var/vmail
chmod 770 /var/vmail/
chown vmail:mail /var/vmail/

postfixadmin

postfixadmin installieren wir direkt aus deren svn-Repository, um mit der aktuellste Version zu arbeiten. Sollte es zu Problemen kommen, kann man über http://postfixadmin.sourceforge.net/ die neueste stabile Version herunterladen.

cd /var/www/
svn co https://postfixadmin.svn.sourceforge.net/svnroot/postfixadmin/trunk postfixadmin-svn
ln -s postfixadmin-svn postfixadmin

Danach passt man die Konfigurationsdatei “/var/www/postfixadmin/config.inc.php” an seine Wünsche und Anforderungen an. Nach Ausführen des “setup.php”-Skripts im Browser (und anschließendem Löschen/Umbenennen) ist postfixadmin einsatzbereit.

postfix

postfix installieren:

aptitude install postfix postfix-pgsql postfix-pcre

Während der Installation von postfix wird man gefragt, wie man postfix konfigurieren will, dort wählt man “Internet Site” aus (wobei dies später irrelevant ist, da wir die Konfiguration komplett selbst schreiben).

Datenbankverbindung konfigurieren

Damit postfix mit den Accounts, die in postfixadmin angelegt werden zusammenarbeitet, müssen wir verschiedene SQL-Queries anlegen:

relay-domains.cf:

user            = postfix
password        = xxxxxxx
dbname          = postfix
hosts           = localhost
query = SELECT domain FROM domain WHERE domain = '%s' AND backupmx = true

virtual-alias-maps.cf:

user             = postfix
password         = xxxxxxxx
dbname           = postfix
hosts            = localhost
query = SELECT goto FROM alias WHERE address='%s' AND active = true

virtual-domain-maps.cf:

user             = postfix
password         = xxxxxxxx
dbname           = postfix
hosts            = localhost
query = SELECT domain FROM domain WHERE domain='%s' AND backupmx = false AND active = true

virtual-mailbox-limit-maps.cf:

user             = postfix
password         = xxxxxxxx
dbname           = postfix
hosts            = localhost
query = SELECT quota FROM mailbox WHERE username = '%s' AND active = true

virtual-mailbox-maps.cf:

user             = postfix
password         = xxxxxxxx
dbname           = postfix
hosts            = localhost
query = SELECT maildir || 'maildir' || '/' FROM mailbox WHERE username='%s' AND active = true

recipient checks

Mit recipient checks kann man E-Mailadressen anhand von regulären Ausdrücken prüfen und dadurch Mails entweder annehmen oder ablehnen. Hier werden invalide E-Mailadressen, bzw. welche mit “seltsamer” Syntax abgewiesen und E-Mails an postmaster, hostmaster, webmaster und abuse immer angenommen.

/etc/postfix/recipient_checks.pcre:

/^\@/             550 Invalid address format.
/[!%\@].*\@/      550 This server disallows weird address syntax.
/^postmaster\@/   OK
/^hostmaster\@/   OK
/^webmaster\@/    OK
/^abuse\@/        OK

mx access

Über diese Datei werden E-Mails von Gegenstellen aus privaten IP-Blöcken, bzw. von Broadcast- und Multicast-Netzen von vorneherein abgewiesen, da diese im Internet prinzipiell nicht geroutet werden und es sich dabei mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit um Spam handelt.

/etc/postfix/mx_access:

0.0.0.0/8         REJECT Domain MX in broadcast network
10.0.0.0/8        REJECT Domain MX in RFC 1918 private network
127.0.0.0/8       REJECT Domain MX in loopback network
169.254.0.0/16    REJECT Domain MX in link local network
172.16.0.0/12     REJECT Domain MX in RFC 1918 private network
192.0.2.0/24      REJECT Domain MX in TEST-NET network
192.168.0.0/16    REJECT Domain MX in RFC 1918 private network
224.0.0.0/4       REJECT Domain MX in class D multicast network
240.0.0.0/5       REJECT Domain MX in class E reserved network
248.0.0.0/5       REJECT Domain MX in reserved network

Nun muss daraus noch eine postfix-lookup table erstellt werden:

postmap /etc/postfix/mx_access

main.cf

Nun müssen wir noch postfix konfigurieren und alle Teilkonfigurationen, die wir gerade erstellt haben zusammenfügen. Dies geschieht über die Datei “/etc/postfix/main.cf“:

# -------------------- GENERAL PART START --------------------
allow_percent_hack = no
biff = no
disable_vrfy_command = yes
 
mydestination = $myhostname, $mydomain, localhost
mydomain = domain.tld
myhostname = mail.domain.tld
mynetworks_style = host
myorigin = $mydomain
 
#home_mailbox = Maildir/
#mailbox_size_limit = 2147483648
#message_size_limit = 209715200
local_transport = dovecot
masquerade_exceptions = root
recipient_delimiter = +
# -------------------- GENERAL PART END --------------------
 
# -------------------- VIRTUAL PART START --------------------
virtual_mailbox_base = /var/vmail
relay_domains = proxy:pgsql:/etc/postfix/pgsql/relay-domain-maps.cf
virtual_mailbox_maps = proxy:pgsql:/etc/postfix/pgsql/virtual-mailbox-maps.cf
virtual_mailbox_domains = proxy:pgsql:/etc/postfix/pgsql/virtual-domain-maps.cf
virtual_alias_maps = proxy:pgsql:/etc/postfix/pgsql/virtual-alias-maps.cf
virtual_minimum_uid = 150
virtual_uid_maps = static:150
virtual_gid_maps = static:8
virtual_transport = dovecot
dovecot_destination_recipient_limit = 1
unknown_local_recipient_reject_code = 550
# -------------------- VIRTUAL PART END --------------------
 
# -------------------- RESTRICTIONS PART START --------------------
smtpd_delay_reject = yes
smtpd_helo_required = yes
 
smtpd_client_restrictions =
  permit_mynetworks,
  permit_sasl_authenticated,
  reject_unknown_reverse_client_hostname,
  permit
smtpd_data_restrictions =
  permit_mynetworks,
  permit_sasl_authenticated,
  reject_unauth_pipelining,
  permit
smtpd_helo_restrictions =
  permit_mynetworks,
  permit_sasl_authenticated,
  reject_invalid_helo_hostname,
  reject_non_fqdn_helo_hostname,
  permit
smtpd_recipient_restrictions =
  permit_mynetworks,
  permit_sasl_authenticated,
  reject_non_fqdn_recipient,
  reject_unknown_recipient_domain,
  check_recipient_mx_access cidr:/etc/postfix/mx_access,
  reject_unauth_destination,
  check_recipient_access pcre:/etc/postfix/recipient_checks.pcre,
###  check_policy_service inet:127.0.0.1:12525,
  permit
smtpd_sender_restrictions =
  permit_mynetworks,
  permit_sasl_authenticated,
  reject_non_fqdn_sender,
  reject_unknown_sender_domain,
  permit
# -------------------- RESTRICTIONS PART END --------------------
 
# -------------------- SASL PART START --------------------
broken_sasl_auth_clients = yes
smtpd_sasl_auth_enable = yes
smtpd_sasl2_auth_enable = yes
smtpd_sasl_local_domain = 
smtpd_sasl_type = dovecot
smtpd_sasl_path = private/auth
# -------------------- SASL PART END --------------------
 
# -------------------- TLS PART START --------------------
smtpd_use_tls = yes
smtpd_tls_security_level = may
#smtpd_tls_auth_only = yes
smtpd_tls_CAfile = /etc/postfix/ssl/demoCA/cacert.pem
smtpd_tls_cert_file = /etc/postfix/ssl/server-crt.pem
smtpd_tls_dh1024_param_file = /etc/postfix/ssl/dh_1024.pem
smtpd_tls_dh512_param_file = /etc/postfix/ssl/dh_512.pem
smtpd_tls_key_file = /etc/postfix/ssl/server-key.pem
smtpd_tls_session_cache_database = btree:/var/lib/postfix/smtpd_tls_session_cache
# -------------------- TLS PART END --------------------

master.cf

Ans Ende der “/etc/postfix/master.cf” anhängen:

# Dovecot LDA
dovecot unix - n n - - pipe
flags=DRhu user=vmail:mail argv=/usr/lib/dovecot/deliver -d ${recipient}

Will man auch smtps (Port 465) zulassen, so entfernt man die Raute-Zeichen vor den untenstehenden Zeilen, damit sie wie folgt aussehen (die Leerzeichen vor der zweiten Zeile sind essentiell):

smtps     inet  n       -       -       -       -       smtpd
  -o smtpd_tls_wrappermode=yes

smpts kann nützlich sein, wenn Port 25 aus irgend einem Grund gesperrt sein sollte, denn es operiert auf Port 465, welcher seltener gesperrt ist (zumindest in Studentenwohnheimen und Universitäten), zusätzlich bietet es einen höheren Schutz als plaintext-smtp (doch einen geringeren als smtp+tls).

dovecot

Nun folgt die Konfiguration des dovecot E-Mail-Servers. Zunächst wird dovecot über aptitude:

aptitude install dovecot-imapd dovecot-pop3d

Jetzt wird dovecot noch konfiguriert:

/etc/dovecot/dovecot.conf:

## Dovecot configuration file
 
base_dir = /var/run/dovecot/
 
# imap imaps pop3 pop3s (use imaps and pop3s if configured for SSL)
protocols = imaps imap pop3s pop3 managesieve
 
# Uncomment the ssl_listen statements and comment out listen if using SSL
protocol imap {
  listen = *:143
  ssl_listen = *:993
}
 
protocol pop3 {
  listen = *:110
  ssl_listen = *:995
}
 
protocol managesieve {
  listen = *:2000
}
 
log_timestamp = “%Y-%m-%d %H:%M:%S ”
syslog_facility = mail
 
# Where the mailboxes are located
mail_location = maildir:/var/vmail/%d/%n/maildir
mail_access_groups = vmail
mail_debug = yes
first_valid_uid = 150
last_valid_uid = 150
maildir_copy_with_hardlinks = yes
 
protocol imap {
  login_executable = /usr/lib/dovecot/imap-login
  mail_executable = /usr/lib/dovecot/imap
  imap_max_line_length = 65536
  mail_plugins = quota imap_quota
  imap_client_workarounds = outlook-idle delay-newmail
}
 
protocol pop3 {
  login_executable = /usr/lib/dovecot/pop3-login
  mail_executable = /usr/lib/dovecot/pop3
  pop3_uidl_format = %08Xu%08Xv
  mail_plugins = quota
  pop3_client_workarounds = outlook-no-nuls oe-ns-eoh
}
 
protocol lda {
  postmaster_address = postmaster@ibutho.de
  sendmail_path = /usr/lib/sendmail
  auth_socket_path = /var/run/dovecot/auth-master
  mail_plugins = quota cmusieve
  sieve_global_path = /var/vmail/default.sieve
  log_path = /var/log/dovecot-deliver.log
  info_log_path = /var/log/dovecot-deliver.log
}
 
protocol managesieve {
  sieve = /var/vmail/%d/%n/dovecot.sieve
  sieve_storage = /var/vmail/%d/%n/sieve
}
 
auth_verbose = no
auth_debug = yes
#auth_debug_passwords = yes
 
auth default {
 mechanisms = plain login
 
 passdb sql {
   args = /etc/dovecot/dovecot-sql.conf
 }
 
 userdb sql {
   args = /etc/dovecot/dovecot-sql.conf
 }
 
 userdb prefetch {
 }
 
 user = nobody
 
 socket listen {
  master {
    path = /var/run/dovecot/auth-master
    mode = 0660
    user = vmail
    group = mail
  }
 
  client {
    path = /var/spool/postfix/private/auth
    mode = 0660
    user = postfix
    group = postfix
  }
 }
}
 
dict {
}
 
plugin {
  acl = vfile:/etc/dovecot/acls
  sieve = /var/vmail/%d/%n/dovecot.sieve
}
 
# Uncomment these if using SSL
ssl_cert_file = /etc/ssl/certs/ibutho_server.pem
ssl_key_file = /etc/ssl/private/ibutho_privatekey.pem
ssl_ca_file = /etc/ssl/certs/root.pem
ssl_parameters_regenerate = 168
verbose_ssl = no
# If you want client certificates, use these lines
# ssl_verify_client_cert = yes
# ssl_require_client_cert = yes
# ssl_username_from_cert = yes

Damit das logging nach “/var/log/dovecot-deliver.log” funktioniert, muss die Datei mit entsprechenden Rechten ausgestattet sein:

touch /var/log/dovecot-deliver.log
chmod 640 /var/log/dovecot-deliver.log
chown vmail:mail /var/log/dovecot-deliver.log

/etc/dovecot/dovecot-sql.conf:

driver = pgsql
connect = host=localhost dbname=postfix user=postfix password=xxxxxxxx
default_pass_scheme = MD5
 
user_query = SELECT '/var/vmail/' || maildir AS home, 'maildir:/var/vmail/' || maildir || 'maildir' AS mail, 150 AS uid, 8 AS gid, 'maildir:storage=' || quota AS quota FROM mailbox WHERE local_part = split_part('%n', '+', 1) AND domain = '%d'  AND active = true
 
password_query = SELECT username AS user, password, '/var/vmail/' || maildir AS userdb_home, 'maildir:/var/vmail/' || maildir || 'maildir' AS userdb_mail, 150 as userdb_uid, 8 as userdb_gid FROM mailbox WHERE username = '%u' AND active = true

Testen der Konfiguration

Zuerst kann man serverseitig mittels “netstat -tulpen” testen, ob der Server auf allen beabsichtigten Ports lauscht (110, 143, 993, 995, 2000). Danach kann man mittels “telnet SERVER_IP 143“, bzw. “telnet SERVER_IP 110” testen, ob man eine Verbindung bekommt. Ist dies der Fall, bietet es sich an auszuprobieren, ob man mit einem Mailprogramm auf das Postfach zugreifen kann (es muss natürlich eins in postfixadmin angelegt sein), bzw. ob man auch Mails empfangen und versenden kann.
Ein weiterer wichtiger Test, den man durchführen sollte, ist, ob der Mailserver als “open relay” missbraucht werden kann (kurz und knapp heißt das, ob der Server möglicherweise eine “Spam-Schleuder” ist). Dies kann man u.a. hier testen: http://www.abuse.net/relay.html. Sollten alle Tests Erfolg haben, hat man einen funktionsfähigen Mailserver.

Quellen:
postfixadmin/DOCUMENTS/POSTFIX_CONF.txt

http://blog.schalanda.name/archives/178-EUserv-vServer-Active-Installation-des-Mailsystems.html

http://codepoets.co.uk/postfixadmin-postgresql-courier-squirrelmail-debian-etch-howto-tutorial

http://wiki.rootforum.de/mailserver/postfix

http://wiki.rootforum.de/mailserver/postfix/postfix-admin

http://forum.rootforum.de/viewtopic.php?f=111&t=46643

http://www.postfix.org/postconf.5.html

http://wiki.dovecot.org/MainConfig

http://wiki.dovecot.org/ManageSieve

http://wiki.dovecot.org/LDA/Sieve

http://wiki.dovecot.org/HowTo/DovecotLDAPostfixAdminMySQL

Firefox SSL-Zertifikate

Endlich habe ich eine Lösung für die nervtötenden Firefox-Warnungen über selbstsignierte SSL-Zertifikate gefunden: https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/10246. Wer es auch leid ist die Maus 2-17 Mal schubsen zu müssen, bis Firefox einem endlich den Zugriff auf eine Webseite erlaubt, dem lege ich dieses Addon ans Herz.
ACHTUNG: Man sollte es nur benutzen, wenn man weiß, was man tut. Man kann mit diesem Plugin (etwas) einfacher Opfer von Phishing-Attacken oder ähnliche Angriffen werden.

Der neue Server: Teil 4 apache

Nachfolgend stelle ich vor, wie man apache2 inkl. php, sowie ruby über fastcgi installiert. php, bzw. ruby über fastcgi einzubinden bietet den Vorteil, dass die Skripts immer mit Benutzerrechten und nicht mit den rechten des Webserver ausgeführt werden. Zudem kann man so für jeden vHost eine eigene php.ini anlegen.

Installation und Konfiguration

aptitude install apache2 apache2-suexec libapache2-mod-fcgid php5-cgi

Dieser Befehl installiert das apache2- und php5-Grundsystem. Ruby werden wir später installieren, sobald apache und php funktionieren.
Nun aktivieren wir einige apache2-mods:

a2enmod ssl
a2enmod rewrite
a2enmod suexec
a2enmod fcgid
/etc/init.d/apache2 force-reload

Nun legen wir noch einen Benutzer an, unter dem Skripts ausgeführt werden, die nicht direkt einem bestimmten Benutzer zugeordnet werden können (wichtig ist, dass dieser Benutzer eine GID>100 hat):

adduser --system --group --no-create-home www-user

Jetzt ist es an der Zeit die vHost-Strukturen unter “/var/www/” anzulegen. Für jeden vHost wird ein eigener Ordner erstellt und enthält mehrere Unterordner:

  • conf – enthält die php.ini, sowie die fcgi-Konfiguration
  • docs – das Webroot
  • log – enthält die Log-Dateien
  • tmp – für temporäre Dateien
mkdir /var/www/example.com
cd /var/www/example.com/
mkdir conf
mkdir docs
mkdir logs
mkdir tmp
cd /var/www/
chmod 755 -R example.com

Als Nächstes legen wir unter “/var/www/example.com/conf” einen Symlink auf “/etc/php5/cgi/php.ini” an:

ln -s /etc/php5/cgi/php.ini /var/www/example.com/conf/php.ini

Das hat den Vorteil, dass alle vHosts standardmäßig die gleiche php.ini benutzen, man diese aber sehr leicht austauschen kann, falls man bestimmte vHost-spezifische Anpassungen vornehmen muss.
Dann legen wir noch einen fcgi-Starter an:

/var/www/example.com/conf/php-fcgi.conf:

#!/bin/sh
PHPRC="/var/www/example.com/conf"
export PHPRC
#PHP_FCGI_CHILDREN=3
#export PHP_FCGI_CHILDREN
exec /usr/bin/php5-cgi
chmod 755 /var/www/example.com/conf/php-fcgi.conf

Wenn man nun einen neuen vHost erstellt, muss nur dieser komplette Ordner kopiert werden, die Zeile “PHPRC=”/var/www/example.com/conf” angepasst werden, sowie das immutable-bit für die Datei php-fcgi.conf, bzw. php.ini gesetzt werden.

chattr +i /var/www/<ORDNERNAME>/conf/php-fcgi.conf
chattr +i /var/www/<ORDNERNAME>/conf/php.ini

Jetzt muss nur noch eine vHost-Konfiguration für apache angelegt werden. Hierfür legen wir unter “/etc/apache2/sites-available/example.com” ein Template an, welches dann kopiert und angepasst werden kann:

<VirtualHost *:80>
        SuExecUserGroup {USER} {GROUP}
 
        ServerName {SRV_NAME}
#       ServerAlias {SRV_ALIAS}
        ServerAdmin {SRV_ADMIN}
 
        DocumentRoot {DOC_ROOT}
        AddHandler fcgid-script .php
        <Directory {DOC_ROOT}>
                FCGIWrapper {CONF_ROOT}/php-fcgi.conf .php
                Options +SymLinksIfOwnerMatch +MultiViews +ExecCGI -Indexes
                AllowOverride FileInfo
                Order allow,deny
                allow from all
        </Directory>
 
        ErrorLog {LOG_ROOT}/error.log
        CustomLog {LOG_ROOT}/access.log combined
        LogLevel warn
        ServerSignature Off
</VirtualHost>

Um den vHost zu aktivieren, muss man noch folgenden Befehl absetzen:

a2ensite <VHOST_NAME>

Danach noch die apache-Konfiguration neu einlesen und der vHost ist einsatzbereit.

Quellen:
http://wiki.hetzner.de/index.php/Apache_PHP5_fcgi_und_SuExec

php-Addons

aptitude install php5-gd php5-imagick php5-mcrypt php5-mysql php5-pgsql php5-imap php5-suhosin

gd und imagick sind hierbei Bibliotheken zur Bildmanipulation, mcrypt bietet Verschlüsselungsfunktionen, mysql und pgsql sind für den Datenbankzugriff, imap bietet Funktionen zur Interaktion mit einem IMAP-Server und suhosin ist eine Sicherheitserweiterung für php.

ruby

Nun folgt noch die Installation von ruby und ruby on rails – ebenfalls als fastcgi:

 aptitude install ruby rdoc irb rubygems libfcgi-ruby1.8 libmysql-ruby libpgsql-ruby rails libopenssl-ruby1.8

Da fastcgi schon konfiguriert ist, funktioniert ruby, bzw. RoR ohne weitere Konfiguration.

rails über gem installieren

Alternativ kann man rails auch über gem, anstatt über aptitude installieren. Dazu führt man diesen Befehl aus:

gem install rails

Und ändert anschließend “/etc/profile” und nimmt “/var/lib/gems/1.8/bin” in $PATH mit auf (vor “export PATH” hinzufügen):

# add rails to path
PATH="$PATH:/var/lib/gems/1.8/bin"

Quellen:
http://howtoforge.net/ruby_on_rails_debian_etch